Goatwhore + Support



18 Jahre ist es her, dass Goatwhore ihr bedrohliches Haupt aus den Sümpfen von New Orleans in Louisiana erhoben hat — einer Stadt voller Legenden und Voodoo-Flüche, Hexerei und Heimsuchungen durch die Seelen der Verdammten. 1997 vom ehemaligen Acid Bath/Crowbar-Gitarristen Sammy Duet gegründet, wurde ihre wechselhafte Karriere von dramatischen, bisweilen traumatischen Ereignissen geprägt: Besetzungswechsel, tödliche Verletzungen, paranormale Aktivitäten, Naturkatastrophen und eine Reihe weiterer mehr oder minder schwerer Unglücke. Es heißt ja, was uns nicht umbringt, macht uns nur härter … Ob von unbeirrbarer Leidenschaft für ihr Schaffen getrieben, vom purem Wahnsinn, Satansmächten oder vielleicht einer Kombination aus alledem –Goatwhore machten immerzu weiter, und etablierten sich unverhofft als eine der am härtesten arbeitenden, beständigsten Live-Bands des 21. Jahrhunderts sowie als wahre Institution harter Musik.
Gnadenlosen Celtic-Frost-Rhythmen und ätzenden Black-Death-Elemente, angereichert mit dem Schmiss des Bayou-Country, textlich intensiv und unglaublich heavy.

Nach einem fast tödlichen Busunfall, in dessen Zug Sänger Falgoust vorübergehend gelähmt war, war die Zukunft der Band ungewiss war. Anschließend war die Band gezwungen der verheerenden Flut im Zuge von Hurricane Katrina zu entfliehen. Aufgehalten, aber fest entschlossen zeigen sich Goatwhore seitdem so gemein wie bislang nicht. Immerzu rasend, eiskalt präzise und übermütig feindselig –von Sputnik Music passenderweise „down and dirty, heavy and blasphemous“ genannt.

Goatwhore streichen ihren unverfälschten, untergründigen Metal durch den historischen Filter von Heroen wie Motörhead und Bathory, allerdings mit dem unersättlichen Hunger eines Rudels Wildschweine. Diese Songs sind wahre Requiem der Rebellion, bisweilen raubtierhaft episch, hasserfüllt und quälend.

In einer übersättigten Metal-Szene, wo Subgenres Subgenres gebären und sich die Definition von Metal an sich wiederholt durch wahnwitzigen Crossover verschiebt, gelten Bands, die ihren sprichwörtlichen Wurzeln treu bleiben, ohne sich zu wiederholen, Gold wert.

Am
08.08.2018

Einlass
19:00 Uhr

Beginn
20:00 Uhr

AK
18 €

VVK
15 € zzgl. Geb.

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