NO MORE und TRANSHUMAN REBIRTH

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Sie gründen die Band 1979, als Punk und New Wave die 70er hinwegfegen – lösen sich 1986 auf, als die 80er zu sehr 80er sind. Die belgische Industrialband „Suicide Commando“ benennt sich später nach diesem NO MORE Klassiker, DJ Hell spielt seinen Remix auf der Loveparade, der Franzose Vitalic covert den Song und auch  für die Trainsprayer-Szene der 90er ist der Song Kult. Ende 2008 kommen NO MORE zurück. Tina Sanudakura und Andy Schwarz starten als Duo erneut durch, fühlen sich sowohl ihrer Vergangenheit als auch der Gegenwart verpflichtet. Sie beweisen seit der Reunion fortwährend, dass ihre musikalische Bandbreite nicht nur über ihren Indie-Klassiker „Suicide Commando“ weit hinausreicht. NO MORE präsentieren ihre Mischung aus Post-Punk, Pop und Electronica live in ganz Europa, zeigen, „wie man sich entwickeln kann, ohne die Wurzeln des Selbst zu verleugnen.“ (Westzeit). 2019 feiern NO MORE ihr 40jähriges Bestehen mit der Compilation „Love, Noise & Paranoia“ und der

Musikexpress

schreibt dazu:

„Die kühl hermetische New-Wave-Punkband No More entdecke ich jede Dekade wieder neu. Zum Glück hält sich die Band aus Kiel aber auch selbst wach. Diesen Sommer erscheint eine Werkschau als Doppel-Album mit neuen, alten Versionen und bisher unveröffentlichtem Material. Die Soundästhetik dieser Band ist so eisig, kann man auch im Juli zu frösteln. Die ultimative Antithese zu Annenmaykantereit.“ „Kissin’ In The Blue Dark“ ist ein Doppelschlag, mit dem NO MORE den Herbst 2022 einläuten.

29 Songs erzählen auf zwei sehr unterschiedlichen CDs von den (Liebes)dingen, die einem so zwischen den blauen Stunden widerfahren können. NO MORE beginnen einen Rückblick mit dem poetischen Realismus von „Berlin Soul“ und verorten sich danach sofort im Hier & Jetzt mit dem Spoken-Word-Post-Punk von „Keep It Cool“.

NO MORE sind Meister des Happy-Sad, ob in einem HighSpeed-PopSong wie „Paris Blue“ oder in dem leisen choralartigen „A Happy Place“. Sie lassen eine albtraumhafte Nacht in den hellen Morgen münden („ All The Dark That Shines“) und fragen entspannt groovend „Wer bin ich?“ in „It’s So Easy To Get Lost“.Das Duo stellt diese Gegensätze offensiv heraus und erfindet sich Song für Song immer wieder neu.

Am
09.03.2024